Ayurveda intensiv
Ayurveda, Indien, Kerala
Heidi Glemnitz berichtet über ihr Leben in Kerala,
vom Alltag in Indien und über Ayurveda
 

7. Oktober 2011

Töchter

Wie alle Welt weiß, sind Mädchen, d.h. Töchter in Indien in der Regel nicht willkommen.
Sie werden vielmehr als große Belastung empfunden.
Zumindest in den meisten Regionen Indiens.

Kerala ist auch hier mal wieder die berühmte Ausnahme.
Hier wurde ein Matriachat gelebt. Zumindest in der Kaste der Nair, d.h. die Linie der Mutter war wichtig – und die wurde  nun mal über die Töchter weiter gegeben. So erbten auch die Töchter in Kerala das Vermögen der Mutter – meist Grundbesitz. (siehe meinen Beitrag: “Monsoonweddig”)

Nun scheint eine neue Ära zu beginnen.
Mit ganzseitigen  Zeitungsanzeigen werben Politiker für das Glück ,
Töchter zu haben.

Hier im Bild der Chief Minister von Madhya Pradesh
in der Anzeige  in THE HINDU v. 5.10.2011

Warum kommt es denn zu so einem krassen Meinungswandel?

Es werden im Verhältnis zu den Jungen seit Jahren wesentlich weniger Mädchen geboren.
Die vorgeburtliche Geschlechtsbestimmung ist zwar seit Jahren verboten,
wird jedoch gerade in wohlsituierten Familien weiterhin vorgenommen -
und Mädchen werden nach wie vor abgetrieben.
Der Mangel an heiratsfähigen jungen Frauen ist in manchen Staaten
Indiens bereitszu einem richtigen Problem geworden.
Deshalb also nun die ” offizielle Wertschätzung”  von Daughters

16. September 2011

Nest – Fortsetzung

Kleinen Vogelarten – ich denke sie gehören zur Familie der Kolibris – haben sich wieder Nestchen in unserem Garten gebaut.
Es ist ein Wunder, wie “raffniert” sie die Nester anbringen und tarnen.

Freihängend an einem dünnen Ast
dieses geschickt in Blätter eingeflochten
Der Einschlupf ist durch ein Faserdach geschützt

erstaunliche Tarnung

Suchbild!

in eine Blatthöhle geschmiegt

16. Juli 2011

Riesiges Dankeschön!

Den unten angefügten Bericht erhielt ich im Juli 2011

Liebe Heidi,

ich habe mich lange davor gedrückt, Dir zu schreiben, weil ich nicht richtig wußte,
was ich schreiben sollte.
Ging es mir gut? Eigentlich nicht. Ging es mir besser? Na ja.

Das erste Halbjahr war doch noch mit vielen gesundheitlichen
Schwierigkeiten verbunden.
Aber jetzt kann ich endlich positives vermelden: ich bin seit Monaten schmerzfrei!
Ich habe eine 10-tägige Wanderung von Freiburg an den Bodensee unternommen
(150 km!) und trotz Rucksack keine Rückenprobleme gehabt!
Ich gehe auch ab und an wieder joggen und habe einiges im Garten gearbeitet -
alles ohne Rückenschmerzen!
Ich bin sicher, daß ich das alles zum größten Teil der Kur bei Euch zu verdanken habe.
Deshalb noch einmal ein

riesiges Dankeschön!

Der Teil, den ich selbst zur Besserung beitrage, besteht hauptsächlich aus
größerer Achtsamkeit und Rücksichtnahme gegenüber meinen Bedürfnissen.
Ich habe noch öfter Müdigkeitsanfälle und lege mich halbe Tage ins Bett.
Dann weiß ich, daß ich schon wieder zu viel (machen) wollte
und erstmal wieder loslassen und ausruhen muß.
Das ist als Warnsignal des Körpers
aber deutlich angenehmer als lähmende Schmerzen.
Mehr Energie würde ich mir schon noch wünschen, aber wahrscheinlich ist es gut,
daß ich zu etwas mehr Langsamkeit gezwungen werde, sonst würde ich
wohl schnell wieder über’s Ziel hinausschießen.

Ich bin auch so voller (anstrengender) Pläne: meine diesjährige Winterreise
geht nach Madagaskar, das ist ziemlich abenteuerlich, und im Frühjahr
übernehme ich eine weitere Beratungsstelle des Lohnsteuerhilfevereins,
so daß zunächst einiges an Mehrarbeit auf mich zukommt.
Mein Freund fragt mich immer wieder: Schaffst Du das?
Mutest Du Dir nicht zuviel zu?
Aber ich glaube, ich habe gelernt, auf mich zu achten und die Dinge
ruhiger angehen zu lassen

Kikki

4. April 2011

We are the Top of the World

..damit wird der Sieg des indischen Kricket-Teams über  Sri Lanka
im Cricket World Cup 2011   überschwenglich  dokumentiert.

Und wieder wird eine ganze Titelseite und drei weitere Seiten von
“THE HINDU” abgedruckt, um den Sieg der indischen Spieler
genügend zu würdigen.

Die ganze Nation – vom Kleinkind bis zur Großmutter -  hat mitgefiebert
und mitgefeiert.
.. und natürlich gibt es auch in Indien entsprechende Staatsempfänge:

2. April 2011

Kricket

Ganz Indien denkt  heute  nur Kricket !
Im Bild die Titelseite der HINDU-Zeitung!

29. März 2011

Massagen manchmal schmerzhaft

Einen ganzen Monat (27.2. – 30.3. 2011) waren wir bei  Euch zu Gast und
haben uns wohl gefühlt.
Die intensiven Massagen und Behandlungen waren oft angenehm,
manchmal schmerzhaft, aber immer wirkungsvoll.
Obwohl wir häufig auf „Handlung“ verzichtet haben,
wurde uns die Zeit nie lang.

Vielen Dank auch für die Geduld beim Beantworten unserer Fragen und
die vielen wertvollen Tips für unsere Ausflüge in
der  Woche nach Behandlungsende.

Danke auch an Euer Team, denn auf Grund der guten Betreuung haben
wir uns gut erholt und fahren trotz Hund und Tempelmusik
entspannt zurück nach Hause.

Wir wünschen Euch alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg weiterhin.

Mutter und Tochter – Trivandrum 29.3. 2011

Bei Pizhill – der Synchronmassage – fließt viel Öl